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Vom 28 10 06 – 12 11 06 sind 1 Orthopäde Dr. Josef Grohs (AKH Wien) und ein Unfallchirurg Dr. Bernhard Neugebauer (SMZ Ost) nach Ghana gereist um im im Vorweg sie haben an 9 Operationstagen 32 Operationen durchgeführt. Sie konnten auch chirugische Instrumente aber vor allem Implantate mitnehmen und sie dem Spital zur Verfügung stellen. Ihr Erfahrungs- und Reisebericht wie folgt |
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Sa, 28.10.06 Wir treffen uns am Flughafen beim check-in Schalter der Alitalia und stellen fest, dass die Implantate, die wir für Afrika gesammelt haben, viel zu schwer sind. Georg organisiert einen weiteren Koffer, damit wir umpacken können. Wir haben nun 4 Koffer die scheppern und 56 kg Übergewicht. |
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So, 29.10.06 Am nächsten Morgen während einer Stadtrundfahrt durch Accra Besuch des Universitätsspitals können wir spontan die Unfallabteilung anschauen. Die Intensivstation hat 5 Betten, die Patienten können nicht beatmet werden. |
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Mo, 30.10.06 Das Frühstück mit Käse, Brot Marmelade und Kaffee findet zusammen mit den 5 Ordensbrüdern und einer Anästhesieschwester statt. Dann treffen wir den Arzt aus Spanien, Dr. Casals, der hier operiert. Mitten im Gespräch wird ein 10jähriges Kind mit einer Oberarmtrümmerfraktur nach einem Fahrradsturz gebracht. Dr. Casals ersucht uns um die Versorgung des Kindes. Es wird unsere erste Operation in Afrika. |
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Di, 31.10.06 Nach dem Frühstück beginnen wir zu operieren. Viele Patienten leiden unter alten Brüchen nach Unfällen, die schlecht oder gar nicht verheilt und mit der Zeit eitrig geworden sind. Unsere Operationsbekleidung und die Abdecktücher für die Patienten sind ziemlich löchrig. Georg hat eine Knochenoperation mit einer speziellen Giebelplatte gemacht. Nach der Operation gab es Anerkennung und Applaus. Wir haben aber auch mit Lob nicht gespart. Die Narkosen funktionieren fix und reibungslos, die Änästhesisten strahlen. |
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Mi, 01.11.06 Bernhard macht noch vor dem Frühstück einen Spaziergang in Richtung Effiduase. Viele Kinder sind in Schuluniform. Die Kinder der Methodistenschule singen. Die Leute kehren ihren Sandplatz vor der Hütte, damit es glatt und sauber aussieht. |
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Do, 02.11.06 Wir assistieren uns gegenseitig bei Operationen. Die mitgebrachten Instrumente können wir gut gebrauchen. Immer wieder kommt es zu Stromausfällen, das Licht geht aus und der Bohrer steht still! Handarbeit ist angesagt! |
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Fr, 03.11.06 Wir versorgen ein Mädchen mit einem offenen Beinbruch und führen Verbandswechsel bei unseren „alten“ Patienten durch. Nachfolgend kommen Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren zur Operation Man kann die Art des Tumors nicht wirklich abklären. Wenn eine histologische Untersuchung eingefordert wird, vergeht bis zu einem Jahr bis das Ergebnis feststeht, da alle Proben gesammelt und ins Ausland versendet werden. |
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Sa, 04.11.06 Es ist unser freies Wochenende. Wir möchten nach Kumasi, der Hauptstadt der Ashantikönige. Ein Auto vom Spital wird uns fahren. In Kumasi besuchen wir das Kriegsmuseum, Kumasi Fort. Wir sehen die Zellen von 1,2 m2 Grundfläche, wo angeblich Weiße die Afrikaner zum Sterben hineingepfercht haben um sich die Kugeln zum Erschießen zu sparen….. |
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So, 05.11.06 Der See ist unglaublich schön. Bernhard, der Frühaufsteher hat im Morgengrauen die Fischerboote beobachtet und fotografiert. |
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Mo, 06.11.06 Wir erfahren, dass 2 Patienten von der Anästhesie abgesetzt und auf später verschoben wurden. Das restliche Operationsprogramm wird abgearbeitet. Es gibt nur schwierige Fälle, die man nicht alleine machen kann. Dr Casals erzählt auch dass nicht immer nur gute Ärzte aus Europa nach Afrika kommen, sondern es kommen auch manchmal unerfahrene Doktoren, die Afrika als Experimentierfeld sehen. |
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Di, 07.11.06 Wir gehen mit Dr. Casals zusammen auf die Grand Round, dh die große Visite durchs ganze Spital. Anschließend operiert Georg mit Dr Casals einen Patienten an der Wirbelsäule. Dr Casals ist begeistert, da er alleine eine solche Operation nicht durchführen kann. Es wird geplant, beim nächsten Besuch der Ärzte gezielt Patienten für Wirbelsäulenoperationen vorzumerken. |
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Mi 08.11.06 & Do, 09.11.06 Arthrodesen, Arthrolysen, Verplattungen, …. Frakturen und Fehlstellungen durch Missbildungen. Wir versuchen das Beste. Am letzten Abend vor der Heimfahrt sind wir nochmals beim Arzt aus Spanien eingeladen. Wir diskutieren, was wir bei unserem nächsten Besuch mitbringen werden und erwägen die Errichtung eines Aggregats für das Spital und auch die Durchführung nötiger Reparaturen. Oft können gespendete und geschenkte Maschinen in Afrika nicht gewartet oder repariert werden und fallen dann auch wegen kleiner Defekte völlig aus. Es sind nicht nur Ärzte, die das Spital braucht, auch einen Medizintechniker werden wir uns bemühen für das Prokjekt zu gewinnen. |
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Fr, 10.11.06 Wir verabschieden uns zeitig in der Früh von den Patienten. Sie rufen uns „God bless you“ and „good journey“ zu. Die Brüder schenken uns |
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Sa, 11.11.06 Zimmer mit Blick auf die Krokodilfütterung. Etwas müde aber mit viel Enthusiasmus kehren unsere 2 Ärzte heil nach Wien zurück. Der Reisebericht und deren Freude über den Besuch in Afrika gibt uns die Bestätigung das Projekt voranzutreiben. |
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