| Newsletter |
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Liebe Mitglieder, Liebe SpenderInnen und FreundInnen unserer Gesellschaft! Diesmal richtet sich unser Newsletter auch an persönliche Freunde und Bekannte, die wir auch über die Idee des Ökosozialreportes informieren möchten.
Chirurgische Behandlungen im Buschkrankenhaus in ASAFO:
Neues aus Bosnien: Projekt Koforidua, Surgery for Ghana:
Martin Salzer, Klaus Zhuber und Anita Kux kamen am 20.03.07 in Bamako an. Bereits am 21.3 wurden alle zur Operation gemeldeten Kinder untersucht. Am 24.3. folgten Karin Waschak und Christof Radler nach. Neben dem Centre National D `Áppareillage Orthopedique du Mali (kurz CNAOM), wo die Ponseti Methode angewandt wird, erfolgt in einem nahe liegendem District Spital die Vorbereitung zur Durchführung von Klumpfußoperationen. Dabei unterstützen der Direktor Prof. Traore sowie der Hauptanästhesist, M. Balo, tatkräftig. In Mali muss für alle Operationen von Patienten oder Angehörigen ein „Paket“ gekauft werden, das alle Utensilien und Medikamente für die Operation beinhaltet. Dies konnte für die Klumpfussoperationen von DfD bereitgestellt werden, sodass den Patienten keine Kosten entstanden. Die jungen lokalen Ärzte Dr Fane und Dr. Kire , die von uns in der Ponseti Methode ausgebildet wurden und auch Tenotomien ( Durchtrennen der Achillessehne zur Korrektur des Spitzfusses) durchführen, übernahmen unter der Obhut von Klaus Zhuber die Vorbereitung und Nachbehandlung der operierten Kinder. Am 22.3 fand ein erstes Treffen mit HANDICAP INTERNATIONAL statt. Nach der Vorstellung unseres Projektes wurde festgehalten, dass unser Projekt erst zu einem späteren Zeitpunkt von HANDICAP INTERNATIONAL unterstützt werden kann. Die Kostenübernahme für die Nachbehandlungsschienen wird bald möglich sein. Der Direktor des CNAOM versprach die volle Unterstützung für das Projekt. Dies gilt speziell für das Einrichten der Räumlichkeiten für die Nachbehandlung und für die neue notwendige Strukturierung des Zentrums. Um die Struktur des Projektes zu verbessern wurde ein Organigramm erstellt, welches die verschiedenen Bereiche und Aufgaben der einzelnen lokalen Projektteilnehmer und Mitarbeiter definiert. Dieses Organigramm wurde in der Gruppe sowie in Einzelgesprächen diskutiert und entsprechend den lokalen Gegebenheiten und den persönlichen Möglichkeiten modifiziert. Ismaila KONATE, Präsident der FEMAPH stellt über das „Programme nationale de rééducation à base communautaire“ für das Jahr 2007 6000t Euro für unser Klumpfussprojekt in Aussicht. Dies für: Ausbildung, Ausrüstung, Schulung sowie Prävention und Behandlung der Behinderten. Das Klumpfußprojekt soll als ein Schwerpunkt in das nationale Programm aufgenommen werden. Karin Waschak Assistenzärztin am Orthopädischen Spital Speising und erfahren in der Ponseti Methode, konnte mit Hilfe eines Stipendiums der Österreichische Gesellschaft für Orthopädie an dieser Projektreise teilnehmen. Sie führte den Großteil der Supervision und Lehrtätigkeit während der folgenden Tage durch. Im Lauf der Woche wurden 66 Kinder untersucht und gegipst, 3 Tenotomien und 4 Operationen durchgeführt. Schließlich konnten die ersten 5 Trainees zu Trainern ernannt werden und bekamen bei einer kleinen Feier ein entsprechendes Zeugnis überreicht. Diese frischgebackenen Trainer begannen schon am folgenden Tag mit dem Unterricht der nächsten Gruppe.
1) Angewandte Entwicklungszusammenarbeit in Afrika Datum: Montag, 7. Mai 2007!!! Themen und ReferentInnen:
Diskussion – anschließend “Malisches Buffet” 2) Konzert für Nächstenliebe 3) Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie (ÖGO) Vorsitz: M. Salzer, Ch. Wurnig Offizielle Kongresseröffnung: 12:00 bis 13:30 Uhr Achtung: Um für diese Veranstaltung vergünstigten Eintritt zu bekommen,
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| AUFRUF ZU EINEM TÄGLICHEN ÖKOSOZIALREPORT IM ORF |
Globale soziale Entwicklungen gehen uns alle etwas an, genauso wie die ökologischen Veränderungen, die höchstwahrscheinlich zu einem Klimawandel führen werden. Es gilt daher zu handeln, damit die nachkommenden Generationen auch noch die Möglichkeit haben, eine lebenswerte Umwelt aufzufinden, in der eine möglichst gerechte und gesunde menschliche Entwicklung möglich ist.
Als Basis zu einem Handeln müssen wir verlässliche regelmässige Informationen bekommen, die über die soziale und ökologische Lage im In- und Ausland berichten.
Dazu schlagen wir vor, im öffentlich-rechtlichen österreichischen Rundfunk (ORF) einen täglichen Ökosozialreport einzurichten. Dieser könnte soziale Probleme, sowie klimatische und ökologische Berichte aus Österreich und dem Ausland aufgreifen und umfassend positive bzw. negative Aspekte dokumentieren. Gleichzeitig stellt der tägliche Ökosozialreport eine Informationquelle über die zahlreichen einschlägigen Beiträge im ORF dar.
Erste Kontaktversuche zum neuen Generaldirektor Alexander Wrabetz von Martin Salzer sind aus den folgenden E-Mails zu ersehen:
Sehr geehrter Herr Generaldirektor,
ich gratuliere herzlich zum Sonderpreis für Ihre Schwerpunktwoche zum Klimawandel ! Gleichzeitig möchte ich die Anregung wiederholen, einen TÄGLICHEN "ÖKOSOZIALREPORT" einzuführen. Das ist wahrscheinlich im Radio - ähnlich dem MEHRFACH täglichen "Börsereport" - leichter, als im Fernsehen……
Sehr geehrter Herr Generaldirektor!
Es scheint höchste Zeit zu sein, einen täglichen "ÖKOSOZIALEREPORT" im ORF einzuführen.
Es war schön, dass Sie eine Schwerpunktwoche "Klimawandel" durchführten. Aber in Zeiten wie diesen, wo die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder durch globale soziale und klimatische Entwicklungen ernsthaft gefährdet ist, muss eine Anstalt wie der ORF klare Schwerpunkte setzen. Ich bin überzeugt, dass Sie ähnlich denken. Wenn Ihnen eine Unterstützung von Sehern und Hörern hilft, kann ich eine solche mit meinen FreundInnen geben ...
Antwortschreiben der Generaldirektion:
Sehr geehrter Herr Salzer!
Vielen Dank für die Übermittlung Ihrer Sendungsidee "Ökosozialreport" an Herrn Dr. Alexander Wrabetz.
Im Augenblick werden sehr viele neue Ideen und Konzepte durch ein speziell dafür eingerichtetes Team geprüft. Dies wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bevor entschieden wird, welche Vorschläge eventuell umgesetzt werden können. Ich habe Ihre Idee an unser Team weitergeleitet, das sich gegebenenfalls mit Ihnen in Verbindung setzen wird ...
Um nicht auf den „gegebenen Fall“ warten zu müssen, könnten wir eine Internetaktion beginnen. Anregungen dazu bekamen wir durch einen Standard-Artikel von Thomas L. Friedman: In Amerika gelang es einer Umweltschutzgruppe durch Internetaktivitäten einen US-Energiegroßkonzern dazu zu bringen, in energiesparende Projekte zu investieren. Zitat:“ Wahrheit plus Leidenschaft plus Internet kann eine unwiderstehliche Flut an Veränderungen auslösen.“
Interessierte FreundInnen sind herzlich eingeladen, uns Vorschläge zu übermitteln.
Motto:
WIR WOLLEN WISSEN WIE ES UM UNS STEHT!
WIR WOLLEN EINEN TÄGLICHEN ÖKOSOZIALREPORT!