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Bosnien-Herzegowina - Ein phänomenaler Sprung in die Behinderung

 

Ein phänomenaler Sprung in die Behinderung bedeutet nicht den Verlust des Selbstvertrauens

Amela hat Ende 2016 der Organisation MyRight für die Kampagne „StolzAufUnsSelbst“ ein Interview gegeben, das sie in eine kleine Geschichte verpackt hat.

 Sie will und kann damit Menschen in ähnlicher Situation Mut machen.

MyRight: Wenn das Menschenrecht auf Würde nur in einem Menschen dieser Welt eingebettet wäre, würde es in ihrem Körper und in ihrem
Rollstuhl fahren. Wenn der Kampf eine Stimme bekäme, würde er ihre Worte sprechen und sich gegen die aufgedrängten Gesellschaftsnormen mit einem Lachen wenden und gelegentlich die Augen verdrehen. Sie ist Amela Velic und ihre Geschichte als ein Mensch mit Behinderung beginnt mit diesen mutigen, etwas unbedachten und heiteren siebzehn Jahren.

Amela: "Es war ein schöner und sonniger Sommertag im weit entfernten Jahr 2000, als ich damals meinen, bis dahin besten, aber leider bis auf Weiteres letzten, Kopfsprung sprang. Ein Kopfsprung ins Schwimmbecken , das mit wenig Wasser befüllt war. Das Ergebnis: Tetraplegie.... 

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Im Mai und Juni 2017 werden mehrere Trainings für Persönliche AssistentInnen in Sarajewo und Banja Luka stattfinden. Dazu sind ReferentInnen aus den Bereichen Medizin, Psycholigei, Sozialarbeit, Assistenzpraxis eingeladen.  Ein zusätzlicher Workshop findet für die von uns unterstützten KlientInnen statt: Wie gehe ich mit meinem/r persönlichen Assistenten/in um etc.

Als Öffentlichkeitsarbeit wird mit anderen Vereinen in Boshnien-Herzegowina eine Internetplattform  für "CIL" (Center for independent living") erstellt.

 

Unser Ziel ist es weiterhin, die Situation von schwerstbehinderten Menschen in BIH nachhaltig zu verbessern, d. h. die Entwicklung und Erprobung eines einheitlichen, internationalen Standards entsprechenden Graduierungsschemas  für körperlich schwerstbehinderte Personen, um damit letztendlich eine Verbesserung der staatlichen Sozialleistungen zu erreichen, die diesen Menschen ein selbstbestimmtes, qualitätsvolles Leben mit voller Teilnahme an der Gesellschaft ermöglicht.  

  • die Erarbeitung eines Graduierungsschemas nach internationalen Kriterien zur Erfassung der Menschen mit dem höchsten Behinderungsgrad (gemäß dem österreichischen Modells zur Beurteilung des Behinderungsgrades sind das die Stufe 6 und Stufe 7)
  • Erhebung und Graduierung der Schwerstbehinderten modellhaft in dem „Sozialsprengel“ Novo Sarajewo 
  • Ableitung von ersten Empfehlungen für Politik und öffentliche Verwaltung für die Graduierung sowie für die weitere Vorgangsweise.

Mit tatkräftiger Unterstützung durch Prof. Martin Salzer liegen all diese genannten Agenden schwerpunktmäßig bei unserem Partnerverein „Bosnian Doctors for Disabled“ unter der Präsidentschaft von Amela Velic, eine unserer ersten KlientInnen . Mit ihr sind 3 weitere Menschen mit Behinderungen im Vorstand, sowie ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen.

 

   
© Doctors for Disabled