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Bosnien-Herzegowina - Projekt Überlebensgeld

 

Unser Projekt

Überlebensgeld

2005, am Beginn dieses Projektes  waren die Verhältnisse in BiH bezüglich der Sozialleistungen noch wesentlich chaotischer als heute. So erhielt z.B. ein Schwerstbehinderter im Kanton Mostar überhaupt keine Zuwendung und im Kanton Sarajewo ungefähr 80 €.

Um die Öffentlichkeit und die Politiker auf diese unmenschlichen Verhältnisse hinzuweisen, wurden von Austrian Doctors for Disabled 100 schwerbehinderte Menschen in extremer Armut aus dem gesamten Staatsgebiet ausgewählt. Unsere Recherche vor Ort hat ergaben, dass ein Betrag von Euro 120,-- pro Monat das Minimum ist, das in dieser Region zum Überleben erforderlich ist. Je nach Höhe der staatlichen Unterstützungen übernahmen wir den Differenzbetrag

Unsere Aktion führte dazu, dass in der FBiH 2008 ein Gesetz erlassen wurde, das jene Personen, die mehr als 90 % arbeitsunfähig sind mit ungefähr 150 € monatlich unterstützt. 

In der RS, wo Schwerstbehinderte nur 40 € Behindertenhilfe erhielten, wurde von DfD eine neue Modellgruppe von 35 Behinderten gebildet, die wir mit je 100 € pro Monat unterstützten.

Unsere „existentielle Hilfe “ für die ausgewählten Behinderten hat neben dem wichtigen humanitären Aspekt auch eine politische Bedeutung: Durch das wiederholte Aufzeigen „himmelschreiender“ Schicksale konnten wir die Politiker überzeugen, dass soziale Verbesserungen in beiden Entitäten von BiH dringend notwendig sind und dass man damit bei der „Most Vulnerable Group“ der Schwerstbehinderten beginnen muss. Dies wude von den Politikern zunehmend akzeptiert.

 Ein weiterer großer Erfolg unseres Projektes war es, daß in der RS 2012 ein neues Sozialhilfegesetz erlassen wurde, das seither auch in diesem Landesteil höhere Unterstützungen auszahlt.

 

mann mit kindmenschen im rollstuhlmann im rollstuhl

 

 

 

   
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