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Österreichische Gesellschaft 
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Bosnien-Herzegowina - Sozialpolitisches Engagement

 

Sozialpolitisches Engagement

Um eine Nachhaltigkeit, entsprechend der Pariser Erklärung (2005) über die Verbesserung der Hilfsmassnahmen in der Entwicklungszusammenarbeit zu erreichen, muss als ein Schwerpunkt jedes Projektes frühzeitig ein Kontakt zur Regierung des Empfängerstaates aufgebaut werden. Dieser muss deren Interesse am Projektinhalt dokumentieren (Ownership der Pariser Erklärung). Außerdem müssen die Projektträger die Arbeitsschwerpunkte mit der Regierung abstimmen (Alignment entsprechend Pariser Erklärung).

 Diese Grundvoraussetzungen für ein nachhaltiges Projekt sind in Bosnien-Herzegowina sehr schwierig durchzuführen, da es kein gesamtstaatliches Gesundheits- bzw Sozialministerium gibt (es scheint der einzige Staat der Welt zu sein mit einer solchen Struktur!). Die volle Kompetenz der Gesundheits- und Sozialverwaltung liegt in den Händen der Entitätsverwaltung von FBiH bzw RS. 

Wir unternehmen daher ein intensives Lobbying für die Errichtung eines gesamtstaatlichen Gesundheits- und Sozialministeriums. Wir hoffen, dass dieses Ziel in absehbarer Zeit konkretisiert wird.

 Die Politiker beider Entitäten sind  motiviert, unsere Hilfe zu einer Verbesserung der Situation von Schwerstbehinderten anzunehmen.

 

Gründung der Tochterorganisation "Bosnian Doctors for Disabled."

Mitte 2013 wird der Verein „Bosnian Doctors for Disabled“ in Sarajewo gegründet. wobei im Vorstand 3 Personen mit körperlichen Behinderungen arbeiten. Im Vordergrund steht derzeit das Projekt „Persönliche Assistenz“. Ein weiteres Projekt, getragen von der österreichischen Diakonie bietet Hilfe für hochwassergeschädigte behinderte Menschen.

 

 

   
© Doctors for Disabled